Mobility

kjion_mobility_logo.jpgDie Problematik

Mit der Erfindung von leistbaren und in Massen produzierbaren Kraftfahrzeugen Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Weichen gestellt für eine neue Form der individuellen Fortbewegeung für Jedermann. Neben der wesentlich höheren Geschwindigkeit sich von Punkt zu Punkt bewegen zu können, wurde v.a. der Aktionsradius einzelner Personen plötzlich auf ein Vielfaches erhöht. Wirtschaft wie Politik erkannten rasch die Vorteile und Möglichkeiten aus dieser neu gewonnenen Mobilität für Industrie, Beruf und Freizeit. Nachhaltige Umwelteinflüsse und Auswirkungen auf Lebensraum und -qualität aufgrund von emittierten Schadstoffen, Lärm, etc. wurden bislang weitgehend ignoriert bzw. wurden diese Nachteile den Vorteilen weitgehend untergeordnet.

Schaut man heute auf die Straßen der Großstädte und Autobahnen, so ist von der anfänglich gewonnenen Freiheit wenig übrig geblieben. Morgens wie abends Staus auf allen Hauptverkehrsverbindungen, Lärm, Feinstaub und der Geruch von Abgasen sind zu täglichen Begleitern der persönlichen Bewegungsfreiheit geworden. Genau diese Kraftfahrzeuge, die vor vielen Jahren dem Einzelnen Freiheit und Unabhängigkeit gegeben haben werden in den nächsten Jahrzehnten Ihre Vorrangstellung verlieren und neuen Mobilitätskonzepten und Fortbewegungsmitteln Platz machen. Sauberere Verbrennungsmotoren mit diversen Helferleins, wie Kathalysator, Rußpartikelfilter u.ä., können langfristig nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schadstoff- und Energiebilanz eines herkömmlichen Verbrennungsmotors im Vergleich zu jenen zwar alt-bekannten aber neu-kommunizierten elektrischen Antriebsformen weit negativer ausfällt. Vergleicht man den Wirkungsgrad herkömmlicher Verbrennungsmotoren (Otto-/Dieselmotor ?<50%) mit elektrischen Antrieben (Elektromotor ?<99%) stellt sich die Frage, warum der Ottomotor so lange seine Vorrangstellung behalten konnte (und noch immer hat), wo doch bereits Ende des 19. Jahrhunderts das elektrische Fahrrad patentiert wurde und das Elektroauto mit beinahe doppelt soviel Marktanteil im Vergleich zu Benzin betriebenen Automobilen (38% elektrisch, 22% Benzin, 40% Dampf) auf damaligen Straßen unterwegs war. Die einfache Gewinnung, Aufbereitung und Nutzung von Erdöl, ohne dabei mögliche Gefahren während Förderung und anschließendem Transport zu berücksichtigen, verhinderte lange Zeit eine effiziente und zukunftsfähige Weiterentwicklung v.a. des elektrischen Energiespeichers. Die Angst vor dem Versiegen der Erdölquellen, sowie ein neues (notwendiges) Umweltbewusstsein zwingen jedoch den alten Gedanken mit neuen Technologien aufzugreifen. Auch die Politik setzt nun zum Umdenken an. Nach über 100 Jahren Erfolgsgeschichte für das klassische Automobil wird der Platz für Kraftfahrzeuge mit fossilen Brennstoffantrieben zunehmend eng und ein verstärktes Umweltbewusstsein in der Gesellschaft drängt auch alteingesessene Industrien wie Ölproduzenten und Fahrzeugbauer dazu die bisher von Ihnen totgeschwiegenen Technologiethemen, erneuerbare Energie, emissionsfreie Fortbewegung und Elektro-Mobilität offen zu diskutieren.

 

Die Lösung

Die nachhaltige Verwirklichung umwelt- und sozialbewusster Mobilität kann nur durch eine ganzheitliche Betrachtung des Themas mit allen seinen Eigenschaften, Aspekten, Vorteilen und Nachteilen erfolgen.

Die Gewinnung des „neuen“ Treibstoffes Strom aus erneuerbaren Energiequellen liefert die Basis für einen umweltbewussten Umgang in diesem Umfeld. Neueste Energiespeichertechnologien und elektrische Antriebskonzepte ermöglichen neben dem klassischen Konzept des Automobils ganz neue Formen von Fortbewegungs- und Transportmittel welche unterschiedlichste geographische und soziale Ansprüche bedienen können. Das Recycling und die Wiederverwertung aller in dem Prozess involvierten Komponenten schließen den Kreis für einen umweltbewussten Umgang und für die nachhaltiger Implementierung der neuen Mobilität.

 

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