Sonne in Österreich

Die Sonne ist eine für menschliche Maßstäbe unerschöpfliche Energiequelle. Photovoltaikanlagen nutzen diese und wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Dies geschieht sauber ohne Emissionen und geräuschfrei.

Einige interessante Fakten:

  • Den photovoltaischen Effekt entdeckte A. Becquerel schon 1839, aber erst 1954 stellten die Bell-Laboratories in New York die erste Siliziumsolarzelle der Welt her. Mittlerweile werden weltweit mehr als 1000 MWp, das entspricht einer Fläche von fast 10 Millionen m² pro Jahr produziert.
  • Solarpaneele amortisieren sich energetisch je nach eingesetzter Technologie etwa nach ca. 2 bis 5 Jahren. Die Lebensdauer beträgt dahingegen mindestens 20 Jahre. Die energetische  Amortisationszeit gibt den Zeitraum an, in dem von einer PV-Anlage die gleiche Energiemenge erzeugt wird, die für ihre Herstellung nötig war.
  • Die Strahlungsleistung der Sonne erreicht auf der Erdoberfläche bei wolkenlosem Himmel etwa 1.000 Watt (W) je Quadratmeter.  An einem trüben Wintertag nur etwa 20 W/m²
  • Nach Angaben aus der Praxis liefert eine Anlage mit ca. 8m2 Fläche in Österreich jährlich etwa 900kWh sauberen Strom bei 1kW-peak im Jahr.
  • Mit einer mittleren jährlichen Solarstrahlung von 2350kWh/m2 und einem solaren Umwandlungswirkungsgrad von 10%, genügt eine Fläche von etwa 270km x 270km Sonnenkollektoren um den jährlichen weltweiten Stromverbrauch zu decken. Das entspricht nicht ganz der Fläche von Österreich.
  • Standortbedingte Verschattungen können zu erheblichen Leistungseinbußen führen, da die Stromstärke von der schwächsten Zelle abhängt.
  • PV-Anlagen können als netzparallele Anlagen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden oder ohne Netzanschluss als Inselanlage zur Stromversorgung dienen.

 

Globalstrahlung Österreich (Quelle PV Austria)

 

 

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